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Gleichgeschlechtliche Ehen als Vorbild für Heteros

Eine neue Studie, die im Journal of Marriage and Family veröffentlicht wurde, fand heraus: Männer in gleichgeschlechtlichen Ehen leiden unter weniger psychologischer Belastung als heterosexuelle Ehepartner. Frauen in verschieden-geschlechtlichen Verbindungen zeigten hingegen das höchste Stress-Level. Heterosexuelle Männer und miteinander verheiratete Frauen lagen in der Mitte. Befragt wurden 756 Teilnehmer*innen im mittleren Alter, die dazu ein Stress-Tagebuch führen sollten. Den Grund für ...weiterlesen

Bundestag: Keine Gleichbehandlung von Regenbogenfamilien

Weil nach einem Rüffel aus Karlsruhe eine Reform des Adoptionsrechts nötig wurde, gab es die Hoffnung, dass endlich Diskriminierung von Kindern in Regenbogenfamilien beendet wird. Doch der Bundestag entschied anders. Der Bundestag hat am Donnerstagnachmittag eine von LGBTI-Aktivisten kritisierte Reform des Adoptionsrechts verabschiedet. Diese soll die derzeitige Rechtslage ablösen, die gegen das Grundgesetz verstößt. Für den Gesetzentwurf der Großen Koalition stimmten CDU/CSU, SPD, AfD und ...weiterlesen

Steuerklassenwahl jetzt mehrmals im Jahr möglich

Ehepaare können ihre Steuerklassen nun mehrmals pro Jahr wechseln. Das kann zum Beispiel vor der Elternzeit ein Vorteil sein. Verheiratete Arbeitnehmer können ihren Nettolohn mit der Wahl der Lohnsteuerklassen beeinflussen. Seit dem Jahreswechsel 2020 können sie die Steuerklassen mehrmals pro Jahr wechseln. Bislang war dies grundsätzlich nur einmal pro Kalenderjahr möglich. Der Vorteil der Änderung: „So lassen sich die Steuerklassen schneller den geänderten Lebensbedingungen anpassen“, ...weiterlesen

Verfassungsbeschwerde wegen Ungleichbehandlung eingetragener Lebenspartner bei Zusatzversorgung

Die Zusatzrente der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder ist für vor 2009 verpartnerte Versicherte genauso zu berechnen wie für Verheiratete. Von dem für Verheiratete erforderlichen Antrag darf die Zusatzrente nicht abhängig gemacht werden. Nach ihrem Renteneintritt erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes regelmäßig eine Zusatzversorgung über die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL). Eheleute konnten nach § 56 Abs. 1 Satz 4 VBLS a.F. ...weiterlesen

Jahresendspurt: 2019 noch schnell zum Standesamt!

In den letzten Wochen des Jahres können schwule und lesbische Steuerzahler*innen einiges an Steuern sparen – zumindest dann, wenn sie verpartnert sind und ein sehr unterschiedliches Einkommen haben. Hintergrund ist die nur trippelschrittweise Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare in Deutschland, die sich bis zu Ehe für alle über fast zwei lange Jahrzehnte streckte. Seit der Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben am 1. Oktober 2017 haben verpartnerte Paare die Qual der Wahl: Sollen ...weiterlesen

Katholikenkomitee fordert Segnung homosexueller Partnerschaften

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert kirchliche Segensfeiern für lesbische und schwule Paare. Wenn solche Paare für ihr gemeinsames Leben den "kirchlich vermittelten Segen Gottes" wünschten, dürften diese nicht abgewiesen werden, heißt es in einem auf der ZdK-Vollversammlung in Bonn verabschiedeten Beschluss. Andernfalls schaffe die Kirche "Härten" und mitunter "existenzielle Notsituationen". Anders als viele evangelische Landeskirchen erlaubt die katholische Kirche weder ...weiterlesen

Unverheiratete dürfen Stiefkinder adoptieren

Unverheiratete Paare sollen ebenso wie Eheleute künftig das Recht haben, dass ein Partner das Kind des anderen adoptiert. Das Bundeskabinett billigte den Gesetzentwurf von SPD-Bundesjustizministerin Christine Lambrecht zur sogenannten Stiefkindadoption. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen eheähnlich in einem gemeinsamen Haushalt vier Jahre zusammengelebt haben. Das Bundeskabinett brachte zudem ein weiteres Gesetz auf den Weg, das mehr Hilfen für alle Adoptivfamilien vorsieht. Bislang gibt ...weiterlesen