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Jahresendspurt: 2019 noch schnell zum Standesamt!

In den letzten Wochen des Jahres können schwule und lesbische Steuerzahler*innen einiges an Steuern sparen – zumindest dann, wenn sie verpartnert sind und ein sehr unterschiedliches Einkommen haben. Hintergrund ist die nur trippelschrittweise Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare in Deutschland, die sich bis zu Ehe für alle über fast zwei lange Jahrzehnte streckte. Seit der Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben am 1. Oktober 2017 haben verpartnerte Paare die Qual der Wahl: Sollen ...weiterlesen

Katholikenkomitee fordert Segnung homosexueller Partnerschaften

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert kirchliche Segensfeiern für lesbische und schwule Paare. Wenn solche Paare für ihr gemeinsames Leben den "kirchlich vermittelten Segen Gottes" wünschten, dürften diese nicht abgewiesen werden, heißt es in einem auf der ZdK-Vollversammlung in Bonn verabschiedeten Beschluss. Andernfalls schaffe die Kirche "Härten" und mitunter "existenzielle Notsituationen". Anders als viele evangelische Landeskirchen erlaubt die katholische Kirche weder ...weiterlesen

Unverheiratete dürfen Stiefkinder adoptieren

Unverheiratete Paare sollen ebenso wie Eheleute künftig das Recht haben, dass ein Partner das Kind des anderen adoptiert. Das Bundeskabinett billigte den Gesetzentwurf von SPD-Bundesjustizministerin Christine Lambrecht zur sogenannten Stiefkindadoption. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen eheähnlich in einem gemeinsamen Haushalt vier Jahre zusammengelebt haben. Das Bundeskabinett brachte zudem ein weiteres Gesetz auf den Weg, das mehr Hilfen für alle Adoptivfamilien vorsieht. Bislang gibt ...weiterlesen

Beitragsservice: Neues Befreiungsverfahren für Inhabende von Nebenwohnungen

Zum heutigen 1. November ändert der Beitragsservice sein Befreiungsverfahren für Inhabende von Nebenwohnungen: Bislang war es nur Personen möglich, die mit ihrer Hauptwohnung beim Beitragsservice angemeldet waren, eine Befreiung für eine Nebenwohnung zu erwirken. Fortan können jedoch auch deren Ehepartnerinnen und Ehepartner sowie deren eingetragene Lebenspartner/ Lebenspartnerinnen für Nebenwohnungen eine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht beantragen. Das geänderte Befreiungsverfahren ...weiterlesen

Umfrage: Ehe für alle wird in EU mehr akzeptiert

Die Unterstützung für die Gleichberechtigung von Homosexuellen und für gleichgeschlechtliche Ehen wächst in Europa. In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der EU-Kommission sagten 76 Prozent der Teilnehmer, schwule, lesbische und bisexuelle Menschen sollten dieselben Rechte haben wie Heterosexuelle. Das waren fünf Prozentpunkte mehr als 2015. Die Zulassung der Ehe für alle, auch Homo-Ehe genannt, in ganz Europa befürworteten 69 Prozent der Befragten, acht Prozentpunkte mehr als ...weiterlesen

Zwei Jahre Ehe für alle: Noch immer Verbesserungsbedarf

Vor genau zwei Jahren durften gleichgeschlechtliche Paare endlich heiraten. Deutschland war damit weltweit das 22. Land, das Schwule und Lesben im Ehe-Recht gleichstellte. Das Gesetz gilt als Erfolg: Bundesweit haben deutsche Standesämter bis Ende 2018 rund 33.000 gleichgeschlechtliche Trauungen durchgeführt. Der Anteil an allen Eheschließungen liegt damit bei 7,3 Prozent in den ersten 15 Monaten seit der Ehe-Öffnung, wie aus Daten des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Der Anteil dürfte allerdings ...weiterlesen

Rückwirkendes Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartner macht Steuererstattungen möglich

Gleichgeschlechtliche Paare, die eine Lebenspartnerschaft vor dem Jahr 2013 eintragen ließen und entweder diese schon in eine Ehe umgewandelt haben oder bis Jahresende noch umwandeln, können rückwirkend bis zur Eintragung der Lebenspartnerschaft die Einzelveranlagungen in eine gemeinsame Veranlagung abändern und die Splittingvorteile der Ehe beantragen. Der Antrag auf Zusammenveranlagung beim Finanzamt ist in diesen Fällen bis spätestens zum 31.12.2020 zu stellen, erklärt man bei der Lohnsteuerhilfe ...weiterlesen

Meist keine Witwenrente bei kurzer Ehe

Stirbt der Ehepartner oder Lebensgefährte, hat der Hinterbliebene oftmals Anspruch auf eine Rente. Doch wie lange muss man verheiratet oder in einer Lebensgemeinschaft gelebt haben, um etwaige Versorgungsansprüche aus der gesetzlichen Rente zu erwerben? Welche Ausnahmen gibt es? Heiraten zwei Menschen und ist einer von ihnen gesetzlich rentenversichert, hat der oder die Hinterbliebene im Todesfall des Versicherten unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Hinterbliebenenrente. So muss der ...weiterlesen

Zahl des Tages: 32.904

Seit dem 1. Oktober 2017, dem Tag an dem die Ehe für alle in Kraft trat, bis Ende 2018 haben sich 16.766 Männerpaare und 16.138 Frauenpaare das Ja-Wort gegeben. Das sind 7,3 Prozent aller 449.466 geschlossenen Ehen in diesem Zeitraum. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte. Rund zwei Drittel, genau 21.477 dieser Ehen, waren Umwandlungen von eingetragenen Partnerschaften in eine Ehe, also sozusagen erneuerte Ehegelübde. Allein in .

Fast 33.000 gleichgeschlechtliche Eheschließungen bis Ende 2018

Jede 14. Ehe, die seit der Gleichstellung im Herbst 2017 in Deutschland geschlossen wurde, besteht laut neuen Zahlen des statistischen Bundesamtes aus gleichgeschlechtlichen Paaren. Seit der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe am 1. Oktober 2017 haben bis Ende 2018 fast 33.000 schwule oder lesbische Paare geheiratet. Damit wurden 7,3 Prozent aller Ehen von gleichgeschlechtlichen Paaren geschlossen, wie aus Daten des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden hervorgeht, die der Nachrichtenagentur ...weiterlesen