Budgetplanung – Was kostet wie viel?

Geldgeschenke zur Hochzeit

Wichtige Tipps rund um die Budgetplanung

Spätestens bei der Hochzeitsplanung kommt das Thema Geld zur Ansprache. Doch ohne ein festgelegtes Budget kann weder der beste Weddinghplaner noch ihr selbst die Hochzeitsfeier vorbereiten. Ihr solltet euch daher überlegen, wie viel Geld ihr für eure Hochzeit ausgeben könnt und wollt.
Speisen und Getränke werden bei eurer Kostenplanung den größten Posten ausmachen. Daher ist es keinesfalls unerheblich, ob ihr 50 oder 100 Gäste einladen wollt. Wenn sich euer Budget, die Traumlocation und die Gästezahl nicht in Einklang bringen lässt, gibt es nur zwei Möglichkeiten: eine andere Hochzeitslocation zu suchen oder die Gästeliste zu verkleinern.
Andere Posten, wie beispielsweise die Gage des DJs, das Honorar für den Fotografen oder das Entgelt für den Blumenschmuck sind dagegen feste Größen und von der Gästezahl unabhängig.
Im Folgenden geben wir euch einem Überblick über die wichtigsten Kostenfaktoren. Behaltet bei eurer Budgetplanung die aktuellen Zahlen – wie ein Buchhalter – stets im Auge! Welchen Auftrag habt ihr bereits vergeben? Was muss unbedingt eingeplant werden? Wo liegen Einsparpotentiale? An der einen oder anderen Stelle müsst ihr dann auch sicher über Kompromisse sprechen:

Die angegebenen Preise sind Richtwerte und können je nach euren Vorstellungen und Wünschen davon abweichen.

Die Hochzeitsfeier

Achtet darauf, dass die Location (Saal, Halle oder Restaurant) frühzeitig gebucht werden muss, da es sonst knapp werden kann und eure Wunschlocation bereits vergeben ist. Manchmal seid ihr auch an das Catering des Hauses gebunden. Die Feier macht später ungefähr 50 Prozent eurer Ausgaben aus. Geigenspieler oder DJ? Kümmert euch um Musik. Musikstudenten oder Jungbands können für kleines Geld anfragt werden. Vorher solltet ihr aber Probehören.
Saalmiete ab 200 Euro, DJ 50 Euro/ Stunde

Die Gästeliste

Wer ist euch so wichtig, dass er unbedingt dabei sein sollte? Überlegt, ob ihr die Partner mit einladet. Fertigt einen Sitzplan an. Zu einer Hochzeit kommen circa 95 Prozent aller eingeladenen Gäste. Die Anzahl eurer Gäste beeinflusst direkt euer Budget.

Die Einladungen

Wer Einladungen drucken lässt, bezahlt zwischen 2 und 4 Euro pro Karte. Hinzu kommen Portokosten, eventuell Menükarten und Danksagungen. Karten aus schwarzem Karton oder in Neonfarben sind im Trend. TIPP: Mit ein paar einfachen Handgriffen, können Karten aber auch selbst am PC erstellt und für kleines Geld im Copy-Shop ausgedruckt werden.
Druck pro Karte: 30-80 Cent

Bräutigam und Bräutigam

Männer kommen bei der Hochzeitsmode meist billiger weg als Frauen. Hier gilt es zu überlegen, ob ein Hochzeitsanzug auch noch zu anderen Gelegenheiten getragen werden kann oder ob der Anzug ein einmalige Festanzug sein soll. Hinzu kommen Schuhe und Accessoires wir Einstecktuch oder Reversschmuck. TIPP: In Outlet-Stores mit Mode findet man oft Markenanzüge zu annehmbaren Preisen.
pro Bräutigam 200-800 Euro

Trauzeugen

Seit dem 1. Juli 1998 sind Trauzeugen nicht mehr Pflicht – weder beim Standesamt, noch bei der kirchlichen Trauung. Ihr habt aber dennoch die Möglichkeit, diese schöne Tradition weiter zu nutzen und euch von Trauzeugen begleiten zu lassen.

Das Standesamt

Wer woanders heiratet, als in dem Standesamt, wo er seinen Hauptwohnsitz hat, zahlt meist etwas mehr. Im Gegensatz zu den einheitlichen Kostenregelungen bei Eheschließungen, gibt es in Deutschland für die Eintragung der Lebenspartnerschaft keine bundeseinheitliche Gebührenregelung. Preise sollten daher angefragt werden. Aber auch hier gilt: Samstags bezahlt ihr mehr. Ihr könnt eure Lebenspartnerschaft frühestens sechs Monate vor der Trauung anmelden.

Trauringe

Die Trauringe

Wer hier Geld sparen möchte, sollte die Verlobungsringe auch als Trauring nutzen. Im Trend liegen Trauringe mit Kombinationen aus Gold und Weißgold oder Platin.
Ringe 200-2.000 Euro

 

Die Getränke

Wenn ihr selbst für Getränke sorgen wollt, kauft sie auf Kommission. Wie gestaltet ihr den Ausschank: Engagiert ihr Kellner? Fragen ihr Freunde? Rechnet pro pro Gast eine Flasche Wein, einen halben Liter Bier und einen Liter nichtalkoholische Getränke. Prüft unbedingt Pauschalangebote!
Getränke 30-40 Euro/ p.P.

Das Menü

Wollt ihr ein Buffet oder einen servierten Gang? 40 Prozent eurer Gäste mögen wahrscheinlich kein Lamm oder Fisch. Solche Erfahrungswerte hat ein guter Koch. Überlegt euch, ob ihr Vegetariern eine Alternative bieten wollt. Prüft Pauschalangebote. Je nach Essenswahl schwankt ein Gang um 5 Euro. Vereinbart ein Probeessen.
Menü 20-40 Euro p.P.

Blumen und Dekoration

Blumen und Dekoration

Wenn man der diesjährigen Hochzeitsmesse in Lüdenscheid Glauben schenken soll, dann geht der Trend „zum Zweit-Brautstrauß“, wissen Floristen. Zum Werfen wird ein extra Strauß verwendet. Denkt an Blumenkinder, Autoschmuck, Ansteckblumen, Tischdekoration.
Brautstrauß 50 Euro

 

Die Versteckten Kosten

Manche Saalvermieter und Restaurants haben noch ein paar versteckte Kosten im Ärmel: Waschgeld für Stuhlbezüge, Gedeckpreis, Aufpreis ab bestimmten Uhrzeiten für Kellner, Lichtinstallationen. Fragt dies vorher unbedingt ab!

Der Fotograf

Der Fotograf

Tut euch und euren Gästen einen Gefallen und verschwindet nicht nach der Trauung mit dem Fotografen. Stattdessen nehmt den Fotografen mit zur Hochzeitsgesellschaft.
Fotograf ab 400 Euro

 

Der Zeitplan

Wesentlich für einen gelungen Tag ist das Timing. Erwägt eine Trauung am späten Nachmittag, spart euch Kuchen und geht gleich zum Essen über. Gegen Mitternacht könnt ihr einen Snack und die Hochzeitstorte auffahren. Bestimmt einen Organisator für das Überraschungsprogramm eurer Gäste.
Hochzeitstorte 200 Euro

Der Kleinkram

Zeitungsanzeige, Polterabend, Sitzordnung, Reinigung der Hochzeitsgarderobe, der gemeinsame Name – Das alles sind Kleinigkeiten, die euch zusätzlich Geld und Zeit kosten. Kümmern euch also frühzeitig darum.

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