Aufhebung und Trennung einer Lebenspartnerschaft

Das Thema Aufhebung und Trennung einer Lebenspartnerschaft soll auch hier nicht unberücksichtigt bleiben. Denn kann man eine Krise in einer Partnerschaft nicht mehr gemeinsam überwinden, liegt oft der Entschluss nahe, sich zu trennen und die Lebenspartnerschaft aufzulösen.

Da neben der emotionalen Trennung auch materiellen Angelegenheiten wie Unterhalt, Sorgerecht für Kinder, Kindesunterhalt, die gemeinsame Wohnung, Hausrat, Vermögen und Finanzen gekoppelt sind, kann dieses doch sehr facettenreiche und komplizierte Thema hier nicht voll umfassend abgebildet werden.

Daher ist es oft für alle Beteiligte hilfreich, wenn sie sich rechtzeitig ausrechend Beratung holen und einen kühlen Kopf bewahren.

Da die Lebenspartnerschaft frühestens nach einem Jahr Trennung aufgehoben werden kann, bleibt zumeist genügend Zeit, ein Aufhebungsverfahren vorzubereiten.

Das Aufhebungsverfahren ist ein streng formales Verfahren. Dazu ist es nötig, gegen Ende des Trennungsjahres ein Aufhebungsantrag beim zuständigen Familiengericht einzureichen. Damit das Familiengericht endgültig die Lebenspartnerschaft aufhebt, sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Regelung der Aufhebungsfolgesachen (zum Beispiel Unterhalt, Sorgerecht),
  • Es soll keine häusliche Gemeinschaft mehr bestehen,
  • Darlegung des Trennungswilligen, dass eine lebenspartnerschaftliche Gemeinschaft abgelehnt wird.

Hinweis:
Mit der Änderung des Lebenspartnerschaftsgesetzes zum 01. Januar 2005, wurde das Aufhebungsverfahren an das Verfahren der Ehescheidung angeglichen.

Hinweis:
Die vorangegangenen Ausführungen stellen keine Rechtsberatung dar, sondern dienen lediglich der Information, die keine Rechtsberatung ersetzen kann. Die in den Texten erwähnten Namen sind rein zufällig ausgewählt!

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2 thoughts on “Aufhebung und Trennung einer Lebenspartnerschaft”

  1. Scheidungskosten absetzbar?!?
    Zum Thema haben wir auf boerse-online.de einen interessanten Artikel gefunden:

    „Seit 2013 sind Zivilprozesskosten in der Regel nicht mehr steuerlich absetzbar. Steuerzahler konnten bei Ausgaben für Scheidungsprozesse aber bereits in zwei Musterfällen Ausnahmen durchsetzen.Von Stefan Rullkötter“

    >> hier den vollständigen Artikel lesen

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